Anbieterwechsel

Stromvertrag kündigen: Fristen und Wechsel richtig durchführen

Stand: März 2026 Redaktion stromvergleich-24.de

Ein Stromanbieterwechsel ist heute unkompliziert möglich und dauert in der Regel wenige Wochen. Die entscheidenden Faktoren sind die Kündigungsfrist in Ihrem aktuellen Vertrag, der richtige Kündigungszeitpunkt und die Wahl eines neuen Anbieters mit besseren Konditionen.

Kündigungsfristen richtig ermitteln

Die Kündigungsfrist ist in Ihrem Stromvertrag festgehalten und beträgt typischerweise ein bis drei Monate zum Ende eines Kalendermonats. Nachdem Sie die Kündigung eingereicht haben, läuft diese Frist ab, bevor der Vertrag tatsächlich endet. Lesen Sie Ihren aktuellen Vertrag oder schauen Sie auf die letzte Stromrechnung, um die genaue Frist zu finden.

Bei Grundversorgungsverträgen ist die Kündigungsfrist gesetzlich auf zwei Wochen zum Schluss eines Kalendermonats begrenzt. Das macht einen schnellen Wechsel möglich, falls Ihr aktueller Anbieter die Preise erheblich erhöht.

Der richtige Zeitpunkt zum Kündigen

Kündigen Sie idealerweise vier bis acht Wochen vor dem Ende Ihrer Kündigungsfrist. So bleibt genug Zeit, um die Kündigung zu bearbeiten und gleichzeitig einen neuen Anbieter auszuwählen. Nutzen Sie die Vergleichstools im Internet, um aktuelle Angebote zu prüfen und einen Vertrag mit besseren Bedingungen zu identifizieren.

Kalkulieren Sie nicht zu knapp: Manche Kündigungen gehen in der Post verloren oder werden übersehen. Ein frühzeitiger Versand per Einschreiben schafft Sicherheit und dokumentiert den Eingang. Beachten Sie auch, dass sich die Preisgarantie oder Tarifbedingungen ändern können, wenn Sie nach dem Kündigungszeitpunkt einen neuen Vertrag abschließen.

Ablauf des Anbieterwechsels

Nach der Kündigung bei Ihrem aktuellen Anbieter schließen Sie parallel einen Vertrag mit einem neuen Stromanbieter ab. Der neue Anbieter kümmert sich um die Abmeldung bei Ihrem bisherigen Versorger und regelt den Schuldnerwechsel. Sie müssen sich nicht selbst um die Benachrichtigung des alten Anbieters kümmern.

Am Tag des Wechsels übernimmt der neue Anbieter die Stromversorgung. In der Praxis erfolgt die Umschaltung automatisch, ohne dass Ihr Strom ausfällt. Der alte Anbieter und der neue Versorger regeln die Abrechnung untereinander. Sie erhalten von Ihrem alten Anbieter eine Schlussrechnung und von Ihrem neuen Anbieter die erste Abschlagszahlung.

Darauf sollten Sie beim Wechsel achten

Überprüfen Sie vor der Kündigung, ob es Sonderkündigungsrechte gibt. Bei erheblichen Preiserhöhungen können Sie Ihren Vertrag oft früher kündigen als im Normalfall vorgesehen, typischerweise mit einer Frist von zwei Wochen. Dies ist in der Regel im Vertrag geregelt oder wird Ihnen mit dem Kündigungsschreiben der Preiserhöhung mitgeteilt.

Prüfen Sie auch, ob Bonuszahlungen oder Gutschriften an Ihre Kündigungsfrist gebunden sind. Manche Verträge sehen vor, dass ein Bonus nur bei Beibehaltung des Vertrags bis zum Ende der Vertragslaufzeit ausgezahlt wird. Behalten Sie zudem eine Kopie Ihrer Kündigungsmitteilung als Beweis, falls später Fragen entstehen.

Aktuelle Einordnung

Marktbedingungen, Netzentgelte und gesetzliche Regelungen im Bereich Anbieterwechsel können sich ändern. Wer einen Tarifwechsel plant oder den eigenen Verbrauch einordnen möchte, sollte aktuelle Vergleichsangebote prüfen.

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